Donnerstag, 19 April 2018

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ÖM und NÖLV LM Hindernis in der Südstadt

K1600 2017 Bericht LM und ÖM Hindernis Südstadt

Foto mit gestelltem Lächeln! ©Jurkovic

Line und Artur bei den NÖLV und ÖM  Hindernis Südstadt!

Am 13. Mai fanden in der Südstadt wieder einmal die ÖM im Hindernislauf statt. Wie in den Jahren zuvor wurden auch gleich die NÖLV Landesmeisterschaften mitgezogen. Nachdem unser Nachwuchs es vorgezogen hatte, in Pottenstein zu residieren, war unser Teilnehmerfeld, um es überschwänglich darzustellen, überschaubar.  

Genau genommen hatten wir in der U18 Line und Artur antretender weise mit dabei. Diesem Umstand Rechnung tragend, wird dieser Bericht auch nicht übermäßig in die Länge gezogen werden. Also . . . Wetter war in Ordnung, trotz Regenangebot war es angenehm windig trocken. Jedenfalls für die Zuseher. Die Läufer mussten ja, warum auch immer, durch den Wassergraben.

Sportlich betrachtet, Line wurde mit einem soliden Lauf, mit einer PB, bei den U18 Mädchen 3. der NÖLV Landesmeisterschaften. Die Laufbahnverweildauer war auf die 2000m elegante 9:37,29.

Artur war ein wenig schwungvoller unterwegs, der hatte auch das Limit für die Österr. Meisterschaften in der Tasche. Platzierungstechnisch wurde er 2. bei den NÖLV Landesmeisterschaften und 6. bei den Österr. Meisterschaften. Auch hier kann ich, bei zwei youngster machbar, die Zeit mit 7:23,65 als PB darstellen.

Ich habe mich über die beiden Medaillen bei den NÖLV Landesmeisterschaften und den 6. Platz gefreut, die beiden Athleten meinten stoisch, ärgerlich lapidar: „Da war mehr drinn“. Ich werde versuchen das nächste Mal schneller zu laufen.

Herzliche Gratulation an die Athleten!

Ergebnisse NÖLV LM gibt es hier!

Ergebnisse ÖM gibt es hier!

Ergebnisse Pottenstein gibt es hier!

PS: Nachdem ich in Pottenstein nicht dabei war, gibt es wohl auch keine Fotos und keinen Bericht zu dem Thema. 

by Jurkovic, 14. Mai 2015

Spartan Race 2017

 2017 Bericht Spartan Race

Richtige Määänner! ©Hanl

Martin freischaffend bei den Spartan Race 2017 in Wr. Neustadt / TherMilAk!

Am 18.10.2014 bewältigte ich den Wildsaulauf in der Helmsklamm. Damals war ich auch nach einem halben Jahr der Meinung „mach nicht noch mal!“

Tja, so schnell kann’s gehen.

Wir schreiben den 13.05.2017. Spartan Race auf der Militärakademie in Wr. Neustadt. Und… ich war dabei. Komischerweise haben meine Kollegen nicht lange gebraucht um mich zu überreden. Wie schnell man solche Schmerzen doch vergisst . . .

Start war um 0925 Uhr, da waren wir logischerweise schon früher. Noch was Trinken, nervös sein (hab ich genug trainiert? Das kann ja was werden etc. . . . ) und nicht vergessen, auf die Toilette. Wenn man nervös ist muss man eben öfter.

Bevor ich meine persönlichen Erlebnisse zum Besten gebe, hier noch ein paar Infos zum Lauf selbst. Laut Ausschreibung ist der Course 13km+. Laut unsrer GPA Messung waren es 16,2 km. Im Gelände. Mit 30 Hindernissen. Wenn ich mich nicht verzählt habe. Start des ÖBH Blocks war wie gesagt um 0925 Uhr mit idealen Lauftemperaturen von ca. 17°C und ab und zu blitzte die Sonne raus.

Die erste Hindernisgruppe bestand aus drei Holzwänden. Über die erste oben drüber, unter die zweite durch und die dritte hatte ein „Fenster“ wo man durchschlüpfen musste.

Dann durch einen kleinen Tümpel, grade das die Schuhe nass wurde. Drittes Hindernis waren dicke Baumstämme, über die man einfach rüber musste.

Als nächste wieder eine Hindernisgruppe aus drei Holzwänden. Wieder oben drüber, unten durch, durchs „Fenster“. Großes Holzhindernis. Ein Kletterturm in Form von einem „A“. Der Haken dabei: die ersten zwei Meter beim Aufstieg waren komplett vernagelt. Keine Möglichkeit seinen Fuß da irgendwo anzusetzen. Also Springen, rauf und drüben wieder runter.

Was ich noch nicht erwähnt habe, ein Teil der Strecke war natürlich verschlammt. Wie konnte es auch anders sein. Aber zurück zum Lauf. Zwischen den Hindernissen war immer eine Strecke zu Laufen. Kein Problem. Am Anfang. Aber dazu später mehr. Jetzt kam das so genannte Atlas Carry, zu Deutsch einen runden, Basketball großen Stein ca. 30m weit tragen, fünf Burpees machen (einige Youngsters wissen was das ist), und den Stein wieder zurück tragen.

Nächste Station. Ein Kriechgraben. Da hieß es durch robben. Nicht extra zu erwähnen brauche ich wohl, dass der Kriechgraben schlammig und mit jeder Menge Steine versehen war. (meine armen Knie). Ach ja, um das ganze etwas spannender zu machen, wurde der Graben dir ganze Zeit bewässert und mit Stacheldraht überspannt.

Weiter ging’s. Nächster Halt, eine 10l Kübel mit Schotter einen Rundkurs durch den Wald tragen. Selber bis zur Markierung füllen, schleppen, ausleeren, fertig. Weiter im Laufschritt. Seilklettern. Das ging gar nicht. Die Seile waren von den Nachtläufern und den Elite Läufern dermaßen verschlammt und glitschig, dass da fast keiner hochkam. Also Strafburpees machen. 30 Stück für jedes Hindernis das man nicht schafft.

Eines der nächsten Hindernisse war, einen LKW Reifen an einem Seil ca. 15m zu sich zu ziehen um ihn dann wieder an den Ausgangspunkt zu zerren. Dann kam die Station Slackline. Kein Problem, man stützte sich gegenseitig während wir balancierten.

Nach einem längeren Stück zu laufen, kamen wir zu einem Hindernis, das zu überklettern war. Oder besser gesagt, auf der Unterseite zu überwinden. Kopfüber. Am Ende eine Glocke berühren und man hatte es geschafft. Zumindest bei diesem Klettergerüst.

Weiter im Schweinsgallopp. Zum Schwebebalken. Etwas fragil gebaut. Aber nicht wirklich ein Problem. Rauf, rüber, runter. Kletterwand. Einmal absteigen 30 Burpees. Wir hatten nasse Schuhe so wie alle. Ich hatte einen Moment nicht aufgepasst . . . Danke für die Burpees.

Dann einen Hang hinauf. Damit es „einfacher“ wird, ist der Hang unter einem Netz kriechend zu bewältigen. Danach die erste Labestation. Etwas trinken und weiter zur ersten Furt. Durch durch den Bach. Etwa Wadentief. Richtig erfrischend. Wenn wir gewusst hätten was da noch auf uns zu kommt…

Und zwar noch eine Furt. Die war tiefer. Ich bin ca. 184 cm groß. Die tiefste Stelle der Leitha an dieser Furt ging mir bis zu der Brust. Aber sie kam so überraschend, dass ich erst mal unterging. Blubb und weg.

Das war es aber noch nicht. Nächstes Wasserhindernis ein regulierter Bach. Der ging erst mal bis fast zum Hals. Eiskalt. Mehr als erfrischend. Diesem Bach ca. 300m folgen. Da waren auch Brücken. So tief dass wir bis zum Hals runter mussten. Brrr. Endlich am Ziel, waren wir so steif, das wir es gerade mal so aus eigener Kraft schafften da raus zu klettern.

Na, beim Laufen wurde uns eh warm. Irgendwann. Das nächste Hindernis war eine schräge Holzwand, die überquert werden musste. Die war aber so aufgestellt, das die Schräge einem zugewandt war. Das heißt, man hing erst mal in der Luft bis man oben war. Aber mit Kraft und Technik, kein Problem.

Weiter im Text. Mit Traktorreifen schupfen. Insgesamt vier Mal musste er gewendet werden. Pro Nase natürlich. Dann durften wir weiter.

Nächste Aufgabe: Hercules Hoist. „Beschreibung laut Website: Ziehe am Seil, um das Gewicht bis ganz nach oben zu ziehen. Dann lasse das Gewicht LANGSAM und KONTROLLIERT wieder auf den Ausgangspunkt hinunter. Lässt du es fallen und es saust auf den Boden zurück, hast du dir gerade 30 Burpees verdient. Herzlichen Glückwunsch!“ Das Gewicht war echt schwer, aber was soll´s. Musste gemacht werden.

Es stand da dann noch ein Schützenpanzer unter dem wir durchkriechen mussten, nur um uns dann in einem Kriechgraben mit Stacheldraht wieder zu finden. Eine Bachüberquerung, netterweise auf einem Netz wie es auf Kinderspielplätzen zum Klettern hängt. Etwa fünf Meter eine Mauer runter klettern, wieder mit so einem Netz als Hilfe. Speerwerfen, der musste in der Strohpuppe stecken bleiben. Wieder ein Kriechgraben, ca. 20m. Kletterwand, wo nur die Hände was zum Greifen hatten. Mit nassen Schuhen auf polierten Holz sehr schwierig. Also Burpees.

Mein großes „Angsthindernis“: Das „Rüberhangeln“. Keine Ahnung wie das Hindernis wirklich heißt. Jedenfalls mussten wir uns erst mal von Eisenstange zu Eisenstange, die quer zur Laufrichtung montiert waren, hangeln. Dann umgreifen auf eine Eisenstange die längs zur Laufrichtig hing und schließlich auf Griffen, die nicht starr waren wie die Eisenstangen, weiter bis zur Glocke. Insgesamt waren etwa 10m bis 12m zu überqueren. Und ich habe mich selbst überrascht. Ich hatte kein Problem damit. Obwohl es eines der letzten Hindernisse war.

Eine schräge Wand aus Holz. Ca. 4m hoch war das nächste Hindernis. Da sie mit Wasser bespritzt wurde, haben die Veranstalter netterweise Seile als Hilfe dazu gehängt. Also rauf und drüben auf einem Holzgerüst wieder runter.

Ein riesiges Netz war über zwei Container gespannt, da mussten wir rüber. Zwischen den Containern war eine Straße wo die Zuschauer und die anderen Läufer hin und her gingen. Wir erlaubten uns einen kleinen Scherz in Form von „weg da unten ich muss mich übergeben!“. Einige waren seehr schnell weg.

Schließlich blieben noch zwei Hindernisse. Eine ca. 2,5m bis 3m hohe Holzwand. Drüber war kein Problem, aber beim Absprung bekam ich einen Krampf in der linken Wade und bei der Landung in der linken Schulter. Egal. Zähne zusammen beißen und gemeinsam, als Team geschlossen über das letzte Hindernis springen, einen ca. 50cm hohen brennenden Holzstoß.

Tja, das war es im Großen und Ganzen. Ich hab sicher irgendein Hindernis vergessen, und die Reihenfolge mag auch nicht ganz stimmen, aber im Wesentlichen stimmt es. Einer von unserem Team redet schon vom nächsten Jahr. Wieder starten. Na mal abwarten. Dieses Jahr war ich der zweitälteste im Team. Nächstes Jahr bin ich vielleicht der älteste.

Na mal sehen . . .

Ach ja, unser Team wurde 25ster von 81 Teams. Wir haben 02:22:35 gebraucht.

Anm.d.Red: Danke für den Bericht. By the way, ich glaube, keiner der Kids hat Mitleid, dass du Burpees machen musstest!

by Martin Hanl, 14. Mai 2017

Meisterschaft der Vereine in Mürzzuschlag

K1600 2017 Bericht ÖM Mürzzuschlag

Da fehlt doch eine . . .? ©Jurkovic

Erstmals 2 Teams bei den U16 ÖM der Vereine!

Am 6. Mai fanden in Mürzzuschlag die U16 Österr. Meisterschaften der Vereine statt. Wie schon der Name sagt, das Ganze ist ein Mannschaftsbewerb, wir waren hier erstmalig, neben einer Mädchenmannschaft, auch mit einer Bubenmannschaft vertreten. Eine mehr als erfreuliche Tatsache, wenn man bedenkt, dass es österreichweit nur noch 4 Vereinen gelungen ist , 2 Teams zu stellen.

Auch wenn´s ein Mannschaftsbewerb ist, der Bewerb wird punktetechnisch von den Einzelleistungen so mancher multitasking Ausnahmetalente geprägt. Die haben wir leider nicht. Und trotzdem, unsere Truppe hat sich tapfer geschlagen. Auch wenn wir das Klassement wieder nur von hinten aufrollen konnten. Aber genau betrachtet – wenn unsere Mädels im Werfen besser sind als DSG und unsere Burschen im Springen Riverside hinter sich lassen (für die LA Laien, ganz, ganz große Vereine) kann die Geschichte ja nicht so verkehrt sein.

Ich möchte mich bei allen Kids bedanken, die sich getraut haben, sich erstmalig in Bewerben zu versuchen, die sie noch nie „offiziell“ irgendwo getan hatten (Luca, Eva, Katon, Rebecca, Max, Sarah) und, laut Fotos, auch Spaß dabei hatten.

Es waren auch wirklich viele PB dabei, viele der Kids haben cool (nervös darf ich nicht schreiben), ihre Leistungen abgeliefert. Emil hat sich mit seinem flotten 1000er 3:29,26 auch einen Eintrag in der ÖLV Bestenliste damit verdient. Generell muss man sagen, dass das Niveau der Kids in so manchen Disziplinen im Vergleich zu den vergangenen Jahren erfreulich hoch ist.

Störend, wie immer, das unprofessionelle Auftreten einiger Athleten, zu spätes Erscheinen und Vorbereiten für und beim Wettbewerb, verstohlene Handymanie trotz Verbot, geht mir mittlerweile massiv auf die Nerven.

Zurück zum Positiven. Erfreulicherweise konnten wir auch Unmengen an Fanclub verzeichnen (Fischers/Prücklers/Klammers), die unsere Kids lautstark angefeuert haben. Danke auch an Ingrid für die Spende, mangels Zeit haben wir das Geld nicht mit Eisigem verplempert sondern beim Pizzadealer in verflüssigte Kohlehydratebomben umgesetzt.

Fotos gibt es auch ein paar, Ergebnisse für die des Lesens Kundige wurden bereitgestellt.

Herzliche Gratulation an die ganze Truppe!

Ergebnisse gibt es hier!

Fotos gibt es hier!

PS: Nachtrag Laufcup OST in Frauenkirchen, auch hier waren wieder einige unserer Starter mit im Feld, kurz zusammengefasst die Ergebnisse: Lora WU10 4. Platz, Nina WU14 3. Platz (eigentlich 2.?), David MU14 8. Platz, Line WU18 1. Platz, Chrisi MU16 3. Platz, Artur MU18 1. Platz, Werner HKM 8. Platz und Günter M50 10. Platz. Auch hier herzliche Gratulation!

by Jurkovic, 7. Mai 2017

5. NÖN Spring Cup 2017

K1600 2017 Bericht 5. NÖN Spring Cup

Robinsoncup - eine runde Sache! ©Reinprecht

Modefarbe Nummero Uno - rot!

Am 29. April wiederholte sich zum 5. Mal unsere Frühlingsveranstaltung, der NÖN Spring Cup. Mittlerweile gehört es schon zum guten Ton, dass erstens der miese Wetterbericht keine Rücksicht auf unsere Veranstaltung nimmt und zweites es scheinbar jemanden gibt, der das prognostizierte wettertechnische Unheil einfach overruled und für Sonnenschein sorgt. Kalt. Windig. Aber Sonnenschein.

Nun zur Veranstaltung. Nachdem einige, viele unserer Betreuer fluchtartig das Weite gesucht hatten und nicht anwesend waren, ich auch nicht einschätzen konnte, wie viele Athleten von anderen Vereinen teilnehmen werden, hatte ich doch ein mulmiges Gefühl. Beides hatte sich dann in Wohlgefallen aufgelöst. Aus Rest-Niederösterreich ist dann kein einziger Athlet erschienen, das Manko an Betreuer haben dann die Eltern, unser Nachwuchs und die übriggebliebenen Profis locker aufgefangen. Dafür schon einmal ein großes Danke. Danke an dieser Stelle an die Diözesanschule in Eisenstadt, die mit ein paar Athleten erschienen sind.

Sehen wir uns den Wettbewerb an. Unglaublich viele Kinder. Robinsoncupler und Futurecupler. Auch die „alten“ Veteranen waren mit von der Partie.

Im Detail Robinsoncup. Erstmalig haben wir diesen Bewerb ausgerichtet. Wobei . . . ähnliches veranstalten wird schon seit Jahren, hat sich halt nicht „Robinson“ genannt. Mit von der Partie waren 20 unserer jüngsten Kids. Um mir und uns ellenlange Beschreibungen zu ersparen, ich glaube, dass die Fotos mehr aussagen als mein kränkliches Gekritzel.

Da weiter geht´s mit Futurecup. Auch der Grundgedanke eine alte Kamelle, U14 Mehrkämpfe haben wir ja schon viele veranstaltet. Dieses Jahr - mit 18 Kindern ein sehr großes Teilnehmerfeld. Auch unsere U12 war da fleißig bei der Sache. Es fällt schwer, einzelne Leistungen rauszuklauben. Nicht, weil nicht vorhanden, sondern weil hier PB Bestleistungen am laufenden Band geliefert wurden. Einziger Wermutstropfen sind die bescheidenen Bewegungsabläufe über die Hürden. Hier ist noch locker Luft nach . . . unten. Bei machen unserer Putzies haben wir Parabelkurven im Angebot, die auch für die Raumfahrt geeignet scheinen.

Dann noch unsere Veteranen. Auch mit von der Partie, die Jungs mit flotten Beinen unterwegs, bei Nik ergab sich ein, bereits im Training zu erahnendes, Hochsprung Limit für Österr. U16 Meisterschaften mit 1,66.

Gesamtergebnisse sind wie immer bitte selbständig nachzulesen.

Ich gratuliere allen Athleten zu ihrem tollen Einsatz. Mein Wunsch wäre es, wie schon mehrfach kommuniziert, einmal im Monat die Robinsoncupler auswertig antreten zu lassen. Termin für das morgen beginnende Monat wäre Pottenstein am 13. Mai. An diesem Termin ist auch Futurecup, LM Hindenis und ÖM Hindernis. Anmeldungen nehme ich sofort entgegen.

Ergebnisse gibt es hier!

Anmerk.d.Red.: Nachtrag Mörbischer Lauftag. Auch hier HSVler dabei. U12m Sebastian 5. Platz, U16m Chrisi 2. PLatz und Line U18w 1. Platz. Herzliche Gratulation.

by Jurkovic, 30. April 2017

VCM 2017

2017 Bericht VCM hoch 17

Eine neue PB! ©Tremel

VCM 2017 – Eine neue persönliche Bestleistung im Halbmarathon!

Zweimal pro Jahr schaue ich, dass ich einen Halbmarathon laufe. Für mich ist das ein guter Mittelweg, weil es eine Distanz ist, die ich als Hobbyläufer noch bewältigen kann, obwohl sie jedes Mal aufs Neue eine ganz eigene Herausforderung und Erfahrung ist. Einmal, im Jahr 2014 in Mörbisch, ist es mir gelungen, unter zwei Stunden zu bleiben (01:56:09 – die neun Sekunden mit Vorbehalt; ich wollte nachschauen, ob diese Zeit exakt stimmt, aber ich habe sie mir leider damals nicht notiert und die Homepage des RC Hohe Wand dürfte gerade offline sein, während ich diese Zeilen schreibe). Seitdem bin ich dieser „persönlichen Schallgrenze“ immer wieder aufs Neue nachgejagt, habe es aber nie geschafft. Ausreden (begründet oder nicht) gibt’s natürlich viele: Zu wenig Training, zu schlechte Tagesverfassung, zu viele Leute auf der Strecke, die einen vom idealen Tempo abhalten, zu heißes oder zu kaltes Wetter…das kennt ja jeder. Letztes Jahr, 2016, bin ich mit 2:00:13 (wieder mal in Mörbisch) der magischen Zwei-Stunden-Marke schon seeehr nahe gekommen, was gleichzeitig motiviert und frustriert.

Vergangenen Sonntag (23.04.2017) konnte ich zum letzten Mal für die Universität Wien beim VCM im Halbmarathon starten. Das letzte Mal deshalb, weil sich mein Studium dem erbitterten, unvermeidbaren und irgendwie doch ersehnten Ende entgegenneigt. 2016 noch bei der Staffel dabeigewesen, wollte ich dieses Mal wieder die 21,1km alleine laufen. Ganz ehrlich: Viel darauf vorbereitet hab ich mich nicht. Zusätzlich war die ganze Woche vor diesem Ereignis aus sportlicher Sicht komplett zu vergessen: Das schlechte Wetter machte mich zum Stubenhocker und Saunageher, das Fußballtraining musste abgesagt werden und letztendlich drehte ich eine einsame, gemütliche Runde am Hundsheimer Berg, um das schlechte Gewissen doch noch ein wenig zu beruhigen.

Selbstverständlich mit Gehpausen in den steilen Passagen – man wollte sich ja so kurz vorm Wettkampf keinen Muskelkater holen. An den Start gehen würde ich auf jeden Fall, aber abgesehen von einem hoffentlich schmerzfreien Finish versprach ich mir nichts. Wirklich nicht.

In der Nacht vor dem Vienna City Marathon kam ich auf geschätzte drei Stunden Schlaf. Die restlichen geplanten vier Stunden entfielen auf Nervosität, Schwindel, Übelkeit und wirre Gedanken. Dementsprechend gerädert erschien ich am Sonntagvormittag am Start. Wenige Minuten nach neun Uhr ertönte der Startschuss für unseren Block und es ging los, über die windumtoste Reichsbrücke (ich weiß, das klingt jetzt dramatisch, aber es war wirklich so). Und von da an . . . ging mir irgendwie der Knopf auf. Die ersten paar Kilometer waren noch eher zach und zum Munterwerden gedacht, aber in der Hauptallee fand ich dann ein sehr angenehmes Tempo, das ich gut durchziehen konnte. Die Stimmung auf und entlang der Strecke trug wesentlich dazu bei – mein Highlight war diesmal eine Frau, die während des Laufens (!) lautstark italienische (?) Arien sang. Dermaßen gepusht und erheitert konnte ich die ersten zehn Kilometer in knapp 55 Minuten zurücklegen, was mich sehr positiv überraschte. Auch wenn es noch weit bis zum Ziel war, wäre eine Zeit unter zwei Stunden gar nicht mal so unwahrscheinlich. Auf der Wienzeile hatte ich dann ein bisschen einen Durchhänger, der aber nach weniger als zwei Kilometern wieder vorbei war. Schließlich ging es in Richtung Mariahilfer-Straße, wo wieder „leiwaunde“ Lieder ihren Weg auf die Laufstrecke fanden („Kabinenparty! Geht scho, gemma Voigas!“). Ab ungefähr Kilometer 17 fühlte ich mich dann, als würde ich durch eine Röhre laufen. Ich war voll fokussiert, die Pflastersteine verschwammen zu einem Muster und die Schmerzen, die sich mittlerweile eingestellt hatten, waren mir völlig egal. Als ich bei Kilometer 19 auf die Uhr schaute, wusste ich, dass sich eine Zeit unter zwei Stunden ausgehen würde, selbst wenn ich jetzt im Schritttempo weiterlaufen würde. Diese Gewissheit zu haben, war wirklich einmalig toll.

Richtig lustig wurde es dann 500m vorm Ziel, als ich abermals auf meine Uhr schaute und erkannte, dass ich sogar auf Bestzeit-Kurs unterwegs war – aber nur, wenn ich jetzt nochmal richtig Gas geben würde! Die Geräusche, die ich auf den letzten 500 Metern von mir gab, übertrafen sicher italienische Arien und Kabinenpartys. Aber ich wurde belohnt: Mit einer neuen Halbmarathon-Bestzeit von 01:55:56!!

Für alle Leistungssportler ist diese Zeit peinlich. Manche Hobbyläufer würden sich die 21,1km nicht zutrauen. Jeder empfindet das anders und das ist ja auch gut so. Mir hat dieser Moment einfach sehr viel gegeben und irgendwie wirklich gut getan. Die persönliche, seit 2014 gejagte Schallgrenze zu durchbrechen und gleich noch eine (wenn auch knappe) persönliche Bestleistung aufzustellen, war ein genialer Moment und definitiv mehr, als ich mir für diesen Tag je erwartet hätte.

Was bleibt jetzt noch? Ein Danke und eine Gratulation. Das Danke geht an meinen Freund Lukas, der sich trotz starker Verkühlung als Packesel zur Verfügung gestellt und mich im Ziel wieder aufgegabelt hat. Wer weiß, vielleicht kommst du ja auch mal über die Halbmarathon-Distanz mit.

Die Gratulation geht an meine Vereinskollegin Vera Kröpfl-Pinggera, die sich die volle Marathon-Distanz in 03:28:13 gegeben hat. So etwas wäre für mich unvorstellbar. Leider (und wahrscheinlich zum Glück für dich) haben wir uns auf der Strecke nicht getroffen, sonst wäre dieser Bericht etwas weniger egoistisch ausgefallen. Ich hoffe, dass du mit dieser Leistung zufrieden bist und dass alles gut über die Bühne gegangen ist! Meinen größten Respekt J

Anm.d.Red.: Herzliche Gratulation an beide Athletinnen und danke für den Bericht!

by Babsi Tremel, 24. April 2017

Trainerfortbildung Hürdensprint

K1600 2017 Bericht Fortbildung Hürdenspring St. Pölten

Zu allem bereit . . . jedenfall vorerst! ©Jurkovic

Trainerfortbildung zum Thema Hürdensprint!

Das heutige Thema bei der Trainer Fortbildung war "Hürdensprint". Für Sonntag ziemlich zeitig fuhren wir Trainer Ernst, Bruno, Gaby und ich voll motiviert nach St. Pölten. Ein junger Athlet, Spitzname "Messi" war mit am Bord und offensichtlich noch gezeichnet von dem gestrigen Wettkampf.

Das Alter der Teilnehmer war sehr durchwachsen. Von ganz jung bis naja bisschen älter ????. Der theoretische Teil am Vormittag war sehr informativ und natürlich auf sehr hohem Niveau.

Aber was nützt die Theorie ohne Praxis.

Und so folgte der Praxisteil nach der Mittagsjause. Messi und ich versuchten bei dem Aufwärmen mitzumachen . . . und dabei blieb es auch.

Die anwesenden Athleten zeigten uns die praktische Umsetzung der Theorie mit Perfektion. Alles in allem war es wieder eine sehr gute Weiterbildung.

Jetzt fehlt nur noch die praktische Umsetzung bei mir und "die Geschichte kann beginnen . . ."

Anm.d.Red: Danke an Tom, die Berichtehürde hast du erfolgreich gemeistert!

by Breitenlacher, 23. April 2017

Eiskaltes Erich Racher Gedenkturnier

2017 Bericht Erich Racher Gedenkturnier

Der Winter kann kommen! ©Mahr

Mieses Wetter aber gute Stimmung beim Erich Racher Gedenkturnier!

Am 23. April fand in St. Pölten zum wiederholten Male das Erich Racher Gedenkturnier statt. Historisch betrachtet der niederösterreichische Auftakt in die Leichtathletik Outdoor Saison. Den schlechten Wetterprognosen zum Trotz, Regen, Sturm, Kälte um die 7 Grad, hatten sich rund 300 Kids in die Landeshauptstadt aufgemacht um den Winterstaub aus den Trainingssachen zu klopfen.

Auch wir hatten doch eine nette Anzahl von 18 unerschrocken Kids nach St. Pölten gebracht. Ganz vorne weg die Robinsoncupler Lora, Constantin, Vanessa, Jannis, Martin und Natalie mit 1 ½ Teams. Schade dass sich nicht noch die zwei fehlenden Kids gefunden hatten hier mitzutun. Aber unser halbes Dutzend war flockig unterwegs. Laut Neo-Robinsoncup Betreuerin Gaby hatten die Kids trotz arktischer Kälte richtig Spaß an der Veranstaltung gehabt. So soll es ja auch sein.

Dann Futurecup und ein wenig Landesmeisterschaft U14. Emil, Marwin, David, Harish, Gerald und Jakob bei den Jungs und erstmalig auf der Leichtathletik Showbühne Mia. Danke an die beiden teilnehmenden und anwesenden Nannies Rebecca und Karina für die Kleingruppenbetreuung. Abseits von Metern und Sekunden waren die ersten positiven, technischen Veränderungen im Bewegungsablauf zu erkennen. Schaut schon mehr nach Laufen und Springen aus. Was natürlich schlussfolgend an den Leistungen abzulesen war. Da waren eine Menge an PB dabei. Einzig beim Sprint wird die Bestenliste ein unbeschriebenes Blatt bleiben. War bei der Witterung auch nicht zu erwarten. Apropos Witterung . . . spezielles Lob an alle Jungs für den Einsatz bei der 3x800 Meter Regenstaffel. Einsatz pur.

Zu guter Letzt auch noch 3 große Kids aus der Riege U16 und älter. Wobei ich verwundert war, wo eigentlich der Rest unserer Truppe war. Ein, zwei Absagen hatte ich ja erhalten, aber dem Rest war es nicht die Mühe wert, auf meine Anfragen zu antworten.

Also U16 und älter. Laurin, Messi und Artur. Die beiden Letztgenannten in Bewerbslaune. Messi hat mit 12,99 eine 100m Schallmauer geknackt, Artur war mit 6 Sprüngen über 5 Meter, der Beste mit 5,37, auch flugfreudig unterwegs.

Danke wieder einmal an die Betreuer Gaby, Petra und Alois und Manfred.

Generell betrachtet kann man von einer gelungenen Premiere der Freiluftsaison reden respektive schreiben.

Herzliche Gratulation an alle Athleten.

Fotos gibt es hier!

Ergebnisse Robinsoncup gibt es hier!

Ergebnisse ab U14 gibt es hier!

by Jurkovic, 23. April 2017

Ich gelobe, mein Vaterland . . .

K1600 2017 Bericht Angelobung

Ein Erlebnis der besonderen Art! ©Jurkovic

Unsere Youngsters bei der Angelobungsfeier!

Am 31. März fand, im Rahmen der Feierlichkeiten 150 Jahre Brucker Lager, eine sehr beeindruckende Angelobungsfeier auf dem Brucker Hauptplatz statt. Neben Landeshauptmann Niessl, Landeshauptfrau Mikl-Leitner und Verteidigungsminister Doskuzil waren auch unsere Youngster eingeladen, hier maßgeblich an der Veranstaltung mitzuwirken.

Nach einem sehr kurzfristigen Aufruf seitens Brucker Gemeinde „Ich brauche 20 HSV Fackelträger in voller Montur“ am Mittwoch hatten sich erfreulicherweise sofort viele Zivilisten (um im Jargon des Militärs zu bleiben) gemeldet um hier mitzutun.

Ich möchte mich bei allen Kids herzlich bedanken (und auch bei den Erwachsenen, die notfalls eingesprungen wären bzw. als Transportdienst fungiert haben) hier als rot gefärbte Glanzlichter, mitten unter den Musikern, mitgetan zu haben.

Ein toller Anblick und . . . vielleicht ein einzigartiges Erlebnis.

Fotos gibt es hier!

by Jurkovic, 1. April 2017

Ehrung BSO Sportmanager

K1600 2017 Bericht BSO Sportmanager

Zeugnisverteilung! ©BSO

BSO Sportverein-Management Zertifikat!

Die BSO bietet gemeinsam mit den Bundes- und Landesdachverbänden von ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION ein gemeinsames, österreichweites, kostenloses Fortbildungsangebot auf Workshop-Basis, mit der Möglichkeit zur Zertifizierung im Bereich Sportverein-Management, an. Um sich zertifizieren lassen zu können, müssen die TeilnehmerInnen mindestens 11 Workshops, davon 9 Pflichtmodule und 2 Wahlmodule, innerhalb von 5 Jahren absolvieren. Themenschwerpunkte sind Sportstruktur, Kommunikation, Recht, Finanzen, Marketing, Gesellschaftspolitik, Ethik und Projektmanagement.

Nachdem die rechtlichen Aspekte mehr und mehr in den Vordergrund drängen und die sportlichen Themen (sowie den gesunden Menschenverstand) überlagern, haben sich Tina und meinereiner entschlossen, dieses Fortbildungsangebot anzunehmen und in knapp 13 Monaten zu einem erfreulichen Abschluss zu bringen.

Allgemein spürbare Auswirkungen dieser Fortbildungsserie sind u.a. die Obsorgevereinbarung, neue Vereinsstatuten, vor knapp einem halben Jahr haben wir Protokolle und Teilnehmerlisten für Training und Wettkämpfe eingeführt.

Am vergangen Freitag fand nun in den Räumlichkeiten der Bundessportorganisation, im Beisein des BSO Präsidenten Rudolf Hundstorfer, die feierliche Übergabe der Zertifikate statt.

Wieder ist ein Thema abgehakt.

by Jurkovic, 29. März 2017