Freitag, 19 Januar 2018

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LM Hindernis in der Südstadt

K1600 2016 Bericht LM Hindernis Südstadt

Der angesagte Regen kam nicht. Es blieb eher trocken und sonnig! ©Breitenlacher

Viele Cuppunkte durch unser Quartett und ÖM Limit Hindernis für Artur!

Am Samstag den 14. Mai fanden in der Südstadt die NÖLV LM im Hindernislauf statt. Nachdem am Sonntag ein U14 Wettkampf auf dem Programm stand, waren wir mit einem mengenmäßig gedämpften Quartett angetreten. Namentlich mit Line, Kathi, Messi und Artur. Die 4 wollten sich freiwillig dieser Herausforderung von 1000 bzw. 2000 Meter, gespickt mit 25 Hindernissen und dem Sahnehäubchen Wassergraben stellen. Ehrlicherweise muß man sagen, dass sich die Begeisterung und die Ehrfurcht so ziemlich die Waage hielten.

Was meinte Mr. Breitenlacher zu dem Thema? „Es war toll mal wieder an meine Grenze zu gehen. Das Wasser war zwar kalt aber wir waren ja nicht zum Schwimmen da. Ich würde die 1000m Hindernis mit Wassergraben nochmal machen, da der Wettkampf sehr schön für mich war.“

Die “Fantastic Four“ haben brav durchgehalten, haben elegant immer unter die ersten 6 Plätze gesprintet. Ergibt somit eine Menge Cuppunkte für den Verein.

Bestleistung des Tages hat Artur abgeliefert, mit 7:41,64 auf die 2000m hat er sich das Limit für die ÖM auf dieser Distanz gesichert.

Herzliche Gratulation an die ganze Truppe!

Ergebnisse gibt es hier!

Fotos gibt es hier!

by breitenlacher florian / jurkovic, 15. Mai 2016

Erdölmeeting in Stadlau

K1600 2016 Bericht OMV Meeting Stadlau

Rar aber trotzdem vorhanden, unsere zwei U12 Futurecupler! ©Jurkovic

Einige Stockerlpätze auch in Stadlau!

Heute, also den 7. Mai, hatten wir die nächste Station unserer NÖ Rundreise angepeilt, diesmal waren wir in Stadlau. Insgesamt waren 13 Kids am Werken, teilweise wirklich motiviert, elegant strukturiert, teilweise kann ich, ob der Beratungsresistenz, nur mehr den Kopf schütteln. Reine, meine Zeitverschwendung.

Aber bleiben wir positiv und vor allem kurz. Nina, David, Nicole und Marwin haben eine sehr gute Vorstellung bei ihrem Kids Mehrkampf abgewickelt, da kommt schon die nächste Generation Leichtathletik youngsters daher. Belohnt wurde das ganze Bewegungsdrumherum mit einigen Bestleistungen und einen dritten Platz durch Marwin.

Dann bei den größeren HSVlern. Sami hat seinen ersten 4 Meter Sprung (4,02) hinter sich gebracht, Benni fehlen lächerliche 2 Zentimeter auf sein U16 Speer Limit (35,98 - Eintrag in der ÖLV Bestenliste), Nik mit 13,45 und PB schnellster auf die 100m. Debbi heute müde aber gewohnt professionell (großes Lob!), Artur mit löblichen 3:07,14 auf die 1000m, Rebecca und Karina auch mit PB unterwegs, der Hochsprung war trotzdem der falsche Bewerb. Maria dann noch mit knappen 20m im Speer und zum guten Ende Sarah mit 3 neuen PB und im Weitsprung mit 4,38/4,36/4,34/4,30 ein klare Kampfansage an die Jungs.

Herzlichen Gratulation an die Truppe, da wurden auch wieder eine nette Menge an Futurecup Punkte eingefahren.

Ergebnisse bis U12 gibt es hier!

Ergebnisse ab U14 gibt es hier!

by jurkovic, 7. Mai 2016

 

Meisterschaft der Vereine in Ternitz

K1600 Bericht Ternitz

Über den Schatten gesprungen - eine strahlende Debbi! ©Jurkovic

Ternitz war die Reise wert -Teamgeist 1a und ÖM Limit Hoch für Debbi!

Am 5. Mai fand in Ternitz die Österr. Meisterschaft der Vereine statt. Nach 2013 waren wir erst das zweite Mal bei diesem Bewerb vertreten. Ist auch nicht so leicht zu bewerkstelligen, bedarf es doch einer Vielzahl an Athleten um die Disziplinen 100m, 1000m, 80m Hürde, Weit, Hoch, Stabhoch, Kugel, Speer, Diskus und die 300/200/200/100 Staffel abzudecken. Erfreulicherweise waren wir einer von 16 Vereinen in Österreich die dieses Kunststück geschafft haben. Leider sind wir Letzter geworden.

Wirklich leider. Die Mädels hätten sich mehr verdient. Wenn ich bedenke, dass wir 100m, 1000m, 80m Hürde, Stabhoch, Kugel, Diskus und Staffel nicht trainieren können und somit 2 Bewerbe gar nicht beschicken konnten, wäre es natürlich die logische Schlussfolgerung, dort nicht mehr anzutreten. Aufgeben wäre die einfachste Lösung . . .

. . . sicher nicht, ich glaube nach wie vor daran, dass die Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln und ein vielleicht einmaliges Erlebnis zu haben, immer noch diese Widrigkeiten überwiegt.

Die Mädels waren wirklich gut. Auch im Vergleich zu 2013. Das Niveau ist stark gestiegen, die Leistungen der vermeintlichen „Stars“ aus 2013 wurden in vielen Disziplinen weit übertroffen. Ich versuche ein bisschen ins Detail zu gehen, versuche einen kurzen Überflug über unsere Kampfgelsen zu machen, irgendwie nicht ganz chronologisch in der Abfolge. Jasi musste nach dem 2. Versuch verletzungsbedingt den Speer auf die Seite legen, Seli hat hier dann brav die Stellung gehalten, disziplintechnisch gefolgt von Sarah und Agi, beide erstmalig mit einer 3 kg Kugel. Beide haben professionell den Bewerb abgewickelt. Dann unser, im wahrsten Sinne der Worte, Zwischenstopp bei den Hürden. Debbi und Anna. Surprise. Anna hat hier den Punkt gemacht.

Es gab auch die 100m flach und gerade. Wenn man bedenkt, dass Debbi ca. 105m gelaufen ist, kann ich nur sagen, gute Leistung. Parallel unsere U14 Joker im Weitsprung. Mitschi und Sarah. Erstmalig mit Balken. Beide über die 4m. Nun begann es gemein zu werden. 1000m waren angesagt. Pia und Linda waren hier unsere Vertreter. Obwohl Linda 2 Minuten vor Start dann ihr wochenlanger Trainingsrückstand einfiel hat sie sich brav durchgekämpft. War gut so, leider fiel Pia in der zweiten Runde mit einer Oberschenkelzerrung aus. Was unsere finale Staffel durcheinandergewirbelt hat. Aber das Team hielt zusammen. Hat sich hochgepuscht. Anna, Linda (beide sterbend), Ersatzfräulein Sarah und Jasi haben das Ding dann locker nach Hause gebracht.

Das war´s dann. Öhm fast. Hätte ich beinahe vergessen. Ohne Zwischenrufe der Waldorf und Stadlers dieser Welt, konnte Debbi ruhig (in Wirklichkeit hypernervös) mit 1,48 das Limit für die Österr. U16 Meisterschafen am 10. September, diesmal in Innsbruck, springen.

Was wiederum bedeutet, dass wir mit den 4 schnellsten U16 Mädchen auf die 100m auch die Staffel laufen werden. Denn aktuellen Zwischenstand kann man aus der neu gestalteten Bestenliste herauslesen.

Abgeschlossen wurde der für mich wirklich positive 14-Stunden-Tag mit einem gemeinsamen Abendessen beim ortsansässigen Chinesen.

Hat Spaß gemacht. Danke.

Ergebnisse gibt es hier!

Ein paar Fotos gibt es hier!

by jurkovic, 06.05.2016

LCO in Mörbisch

K1600 2016 LCO Mörbisch

Auch abseits des Spring Cup läuft was, nämlich Line ihren PB 5000er! ©Amtmann

Trotz Rumpftruppe beim LCO in Mörbisch ein erfreuliches Bild! 

Parallel zum Spring Cup fand am 30.4.2016 der Mörbischer Lauftag mit 800m, 5000m und Halbmarathon statt. Auf Grund des großen Andrangs beim Spring Cup waren die typischen roten HSV-Shirts in Mörbisch diesmal nur Mangelware; dennoch konnten einige tolle Leistungen eingefahren werden:

Den Beginn machte Nina Litzenberger in der U12, die die 800m in einer tollen Zeit von 3:20 Minuten finishte und sich damit den 4. Platz in ihrer Altersklasse sichern konnte.

Auf der 5000m Strecke konnte Konstantin Stobl in der U16 mit 29:21 den 2. Platz erringen. Trotz Bemühungen und Vorbringen von nachvollziehbaren Argumenten war es leider nicht möglich, den Pokal für diesen Sieg abzuholen, was ich persönlich ein wenig pingelig seitens des Veranstalters finde, aber gut, jedem das Seine . . .

Ebenso wie Konstantin schaffte es auch Caroline Nemeth in ihrer Altersklasse auf den 2. Platz. Die 27:03 reichten zu einer neuen persönlichen Bestleistung auf die 5000m – eine tolle Leistung, vor allem, weil die Strecke mit der Steigung am Ende doch ein bisschen anspruchsvoll ist!

Vera Kröpfl-Pinggera triumphierte in der W40 ebenfalls auf dieser Distanz und konnte sich in einer sehr guten Zeit von 22:21 verdienterweise den 1. Platz sichern!

Barbara Tremel wagte sich auf die Halbmarathon-Strecke und obwohl sie nicht abergläubisch ist, war 13 diesmal wirklich eine Unglückszahl. So viele Sekunden fehlten exakt, um unter zwei Stunden zu bleiben . . . trotzdem war sie extrem froh, nach dieser (fast zu) langen Distanz endlich im Ziel zu sein, und der 3. Platz in der AK war dann noch eine nette Draufgabe.

Herzliche Gratulation nochmals an alle! Mir ist es noch ein großes Anliegen, mich bei den Hausladens für das tolle Coaching im Start- und Zielbereich zu bedanken, weil ich gestern ab und zu wirklich total am Ende war. Eure Anfeuerungsrufe waren Balsam für Seele und Füße! Zusätzlich möchte ich Hermine Amtmann einmal mehr zu ihren großartigen Leistungen auf und abseits der Laufstrecke gratulieren – egal ob blau oder rot, Spaß macht es jedes Mal!

Anmerkung der Redaktion: Dem finalen Satz kann ich nur zustimmen + herzliche Gratulation an die Lauftruppe

Die Ergebnisse gibt es hier!

by Babsi Tremel, 1. Mai 2016

4. NÖN Spring Cup

K1600 2016 Bericht NÖN Spring Cup

Besser lässt sich Springcup nicht erklären - Agi in Aktion! ©Jurkovic

Youngsters in Wettkampflaune!

Am 30. April fand in der Volksschule Fischamender in Bruck der mittlerweile 4. NÖN Spring Cup statt. Erfreulicherweise hatten sich doch noch 55 Kids zur Veranstaltung gemeldet. Genau genommen 54 HSV youngsters und ein einsamer ASKler. Einerseits eine erfreuliche Tatsache, andererseits ist es auch Ziel, sich in den folgenden Jahren in den NÖLV Wettbewerbsbetrieb zu integrieren. Ein bunteres Bild tut uns allen sicher nicht schlecht.

Von der meteorologischen Ecke betrachtet ist es uns wieder einmal gelungen, ein passendes Hintergrundbild zu verschaffen, die Fotos mit strahlend blauem Himmel machen sich ja allemal besser als ein düster eingefärbtes Allerlei. Lediglich der Wind hatte wenig einsehen und blies aus Leibeskräften gegen die Weitspringer und Werfer.

Neben dem rahmenbedingten Firlefanz gibt es natürlich auch zum eigentlichen Hauptthema, dem sportlichen Aspekt einiges zu sagen bzw. genau genommen, zu schreiben.

Fange ich einmal mit unserer aufstrebenden Minitruppe an. Für die stand ein kleiner Mehrkampf aus Hochsprung, Weitsprung, Vortex und einer kleiner 300m Runde auf dem Programm. Toll haben die Kids ihr Programm abgewickelt. Hauptverantwortlich für den reibungslosen Ablauf der crash and chaos Truppe war wieder einmal Petra mit ihren guanyinen Ansätzen.

Auf das zur Schau stellen besonderer selektiver Leistungen möchte ich bewusst verzichten, der Spaß soll hier doch allemal in Vordergrund stehen.

Nun auch noch zur großen Runde. Die Wettkampfyoungsters konnten einerseits einmal ganz neue Disziplinen ausprobieren andererseits wurde die Jagdsaison für die begehrten Staatsmeisterschaftslimits endgültig eröffnet. Benni, Debbi und Jasi schnupperten schon mal in diese Richtung. Natürlich waren auch wieder unzählige neue persönliche Bestleistungen dabei, für mich waren die zwei persönlichen Highlights (weil ich mich ganz besonders für die zwei freue) Prems 43,98 Vortex Knaller und Agis 1,30 im Hochsprung.

Dass das eine oder andere unprofessionelle Auftreten der Wettkampfgilde zunehmend ärgerlicher wird (schon mal was von auslaufen gehört?), der Wettkampf bis in den frühen Nachmittag hinein praktisch zuschauerlos, bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen, stattfand, steigert meine derzeit schlechte Stimmung ohnehin nicht wirklich.

Positiv an der Geschichte sind die Eltern, die uns wieder einmal unterstützt haben, sei es mit helfenden Händen oder mit Tombolaspenden, die am letzten Drücker die kranksheitsbedingten Unterstützerlücken gefüllt haben. Positiv natürlich wie immer der harte Kern der Truppe, sei es nun Betreuer oder Präsidium, die sich wieder einmal den ganzen Tag für unsere Kids eingesetzt haben.

Die Ergebnisse bitte im Detail selbst nachlesen, bitte aufpassen, bei den Hochsprungergebnissen der Mehrkampfkids U8 und U10, da musste ich 20 Bonuszentimeter draufschlagen, weil die Kids sonst punktelos geblieben wären.

Ergebnisse gibt es hier!

Fotos gibt es hier!

by jurkovic, 30. April 2016

Trainingslager in Pinkafeld

K1600 2016 Bericht Trainingslager Pinkafeld

Standardausstattung eines HSV Trainers . . . 6 Arme! ©Irlweg

Trainingslager Tag 2 – Zeit des Erwachens

Stille. Absolute Stille. Samstag 6 Uhr 03 am Morgen. Der Anreisetag unseres Trainingslagers ist seit jetzt Geschichte. Die Kids schlafen noch. Genau gezählte 35 Stück davon. Viele davon werden sich im Laufe des Tages fragen, warum sie gestern nicht zeitiger schlafen gegangen sind. Besonders die, die um 24 Uhr noch über den Gang gelaufen sind. Manchen Betreuer wird es wohl ähnlich ergehen. Selber schuld. Der kommende Tag wird hart werden.

Ich sitze in Pinkafeld in der Küche. Schau beim Fenster raus. Genau genommen beim offenen Fenster raus. Denke retroperspektiv an den gestrigen Anreisetag zurück. Erstmalig mussten wir zur außerordentlichen Wochenendtrainingseinheit mit dem Bus anreisen. Unmengen Kids, Unmengen an Betreuern. Die Anreise war ziemlich locker. Der Zimmerbezug so wie immer ein riesen Bahö. Die Zimmereinteilung ist für viele eine Herausforderung, entspricht nicht immer den vorgeformten Erwartungen. Aber was soll´s, ich kann mir das ja auch schließlich und endlich nicht aussuchen.

Dann schon der erste Stress. Eine Trainingseinheit ist angesagt. Alles muss schnell gehen. Manche Kids sind überfordert, Mutti und Papi stehen ja plötzlich mit ihren Ordonanzdiensten unterstützend nicht zur Verfügung. Kurz und gut, die erste Trainingseinheit Marke Teambuilding wurde, begleitet von den Liegestützeinheiten der üblichen Ichkannnichtzuhörenprobanten, halbwegs gut überstanden.

Anschließend ab zum Abendessen. Vegetarisch. Gebratener Reis. Nicht jedermanns Sache, war aber gut. Dann noch der von Martina angedrohte Spielabend. Unsere fast schon erwachsenen Teenies, in Begleitschutz von ein paar Betreuern, wollten sich mit diversen, peinlich anmutenden, lebensbedrohlichen Ausreden davonschleichen. Nix da. Wenn ich mir die actionsbedingten, teilweise verwischten Fotos anschaue, war es augenscheinlich lustig. Trotzdem bin ich froh, den Pfad der Spiele schon lange verlassen zu haben.

Mittlerweile ist es 6 Uhr 59. Die ersten Türen klappern. Nun ist auch die Stille Geschichte . . .

Trainingslager Tag 3 – ein nicht alles umfassender Rückblick

Mittlerweile ist es Sonntag. Ich sitze schon wieder in besagter Küche, wieder ist es angenehm still. Meine Gedanken machen einen, zugegebenermaßen, erinnerungslückenbehafteten Ausflug Richtung Samstag – also Tag 2. Die Geschichte beginnt an dem Satz weiterzulaufen, der obig so abrupt abgeschnitten wurde . . . nun ist die Stille Geschichte . . .

Besonders positiv an Tag zwei war die frühmorgens dargebotene Wettersituation. Entgegen allen Wetterschamanen war Sonne in Sicht, es versprach also ein trockener Tag zu werden. Ein sehr trockener Tag. Dass als praktisch gratis Add On nachmittags auch noch die Wasserversorgung, dank eines Wasserrohrbruchs ausfiel, hielt ich die Trockenheit dann schon für einigermaßen übertrieben.

Jetzt folgt auch schon die Einleitung zum Frühstück. Einige Asketen unter den Kids meinten, mit einem Glas Eistee, als Frühstücksersatz, den Tag zu überstehen. Die Alternative zwischen den ganzen zu Tag lernen oder Frühstück hat die Nahrungsverweigerer doch relativ flott Richtung Semmelstation getrieben.

Dann war Sport angesagt. Ich freute mich schon. Besonders für die Speerwerfer. War es mir doch gelungen für diese Truppe die mehrfache österr. Meisterin im Speerwurf, Kugelstoß und Rekordhalterin Nici Prenner als temporäre Betreuerin für diese Truppe zu gewinnen. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass es den Kids gefallen hat.

Aber auch der Rest der Truppe war beschwingt unterwegs. Ebenso die Betreuer. In Gegensatz zu Freitag, wo ich das komplette Training leiten durfte und der Betreuerstab sich fröhlich gestimmt im Hintergrundbild aufhielt, hatte ich am Samstag nun die Idee, jedem Betreuer, bar erstaunt und unvorbereitet, eine Anzahl an unbekannten Kids in die Hand zu drücken. Als Dank für diese heroische Großtat bekam ich auch ein paar, ich nehme einmal an lieblich gemeinte, Blicke zugeworfen.

Der Trainingssamstag an sich war dann anstrengend. Vormittags zwei Stunden Training, nachmittags zwei Stunden Training, zusätzlich auch noch disziplinbezogene Sondertrainingseinheiten für Kids die mehr wollten. Die Burschen gingen dann auch noch Fußballspielen, vor dem Essen, nach dem Essen. Abendlich wurde auch noch ein tinasches Tiersuchlaufdenknachspiel veranstaltet. Endlich hatten wir die Kids dann dort, wo sie uns haben wollten, die Trainer waren restlos fertig.

Nach dem Abendessen . . . ich ersuche den folgenden Gedankensprung zu verzeihen . . . der dargebotene Kartoffelauflauf (also ich fand ihn schon wieder gut) hat die Kids in Scharen Richtung Nachspeise getrieben. Ich nehme das aber eher gelassen, mir fällt dazu ein situationsangepasstes, adäquates Sprüchlein aus meinen Kindertagen ein: „Wer haglich is bleibt üba“.

Alsooooo . . . nach dem Abendessen hatten die großen Kids auch noch ihren großen Ausgang. Ein bisschen Belohnung sollte es ja auch geben. Zur Nervenberuhigung kann ich den Eltern nur sagen, sie sind auch brav wieder in den Schoß der HSV Truppe, trotz Kartoffelauflauf, zurückgekehrt.

So hier muss ich den Bericht nun unterbrechen, ich freue mich schon diabolisch darauf, die müden Kids viel zu früh aufzuwecken. Tja, irgendwann bekommt man für alle seine Schandtaten die Rechnung präsentiert . . .

Die sonntägige Frühstückseinheit fällt schon, gelinde gesagt, sehr leise aus. Die Kids zeigen die ersten Verfallserscheinungen. Ebenso die Betreuer. Das einzige was sich an diesem Tag noch schnell bewegt ist der Wind, der ums Haus pfeift. Hilft nix, es geht nochmals auf den Trainingsplatz. Sehr bestimmt aber doch schon gemäßigt. Die Kids halten auch die restlichen zwei Stunden noch tapfer durch. Zur Belohnung dürfen alle Kids mit dem Speer ihr Glück versuchen. Die Augen der Kids beginnen zu leuchten, die Speere beginnen ob dieser Belastung zu glühen.

Erfreut watschelten dann die Kids in Richtung Beherbergungsstation, erfreut deshalb, weil nach dem Aufräumen Schnitzel auf den Speiseplan standen. Jetzt waren alle Kids (ausgenommen der Vegetariertruppe) endlich zufrieden.

Mittlerweile sitze ich zu Hause vor meinem PC. Die drei Tage sind vorbeigeflogen wie die herbstlichen Wildgänseschwärme gen Süden ziehen. Es wird Tage dauern, all diese Eindrücke zu verarbeiten. Jedenfalls mir geht es so.

Ich möchte mich bei unseren Betreuern bedanken, die sich Zeit genommen haben, diese Verantwortung auf sich zu nehmen, ich möchte mich bei den Kids bedanken, meine Batterien stehen endlich wieder auf „full“. Ein großer Dank gilt aber auch Nici Prenner für ihre Unterstützung und ihren Einsatz.

Fotos gibt es hier!

by jurkovic, 24. April 2016

LCO - Run 15 mit 8

K1600 2016 Bericht LCO Mariahilf

Fast schon LCO Inventar . . .  Werner! ©Jurkovic

Auch auf der "Mahü" waren HSVler erfolgreich unterwegs!

Bei herrlichem – fast schon zu warmem – Frühlingswetter stand am 17.04.2016 mit dem Run 15 die zweite Station des Laufcup Ost auf dem Programm. Der HSV rückte mit einer Mannschaft von insgesamt acht Athleten an, die sich über 1000m, 4000m und 8000m beweisen mussten. Wie auch schon in Fischamend waren (zumindest aus meiner Sicht) die Bedingungen nicht einfach: Stellen in praller Sonne (was man ja zu dieser Jahreszeit auch noch nicht sooo gewohnt ist) wechselten sich mit schattigen Strecken ab, auf denen der Gegenwind dominierte.

Dazu kam in vielen Altersklassen eine starke Konkurrenz – in Wien liegt die Latte auf Grund der vielen Teilnehmer schon recht hoch, weshalb alle umso stolzer auf ihre Platzierungen sein können!

Herzliche Gratulation und danke an alle, die sowohl neben der Strecke als auch mitten im Laufen die Luft für Anfeuerungsrufe aufbringen konnten ;-)

Und so lauten unsere Ergebnisse

U12
Nina Litzenberger, 2. Platz
David Bendekovics, 11. Platz
Sebastian Strobl, 20. Platz

U14
Christof Koller, 11. Platz

U16
Konstantin Strobl, 9. Platz

U18 
Artur Mühlmann, 2. Platz

Hauptklasse W / M-20
Barbara Tremel, 1. Platz
Werner Block, 13. Platz

Ergebnisse gibt es hier!

by Babsi, 17. April 2016

Erich Racher Gedenkturnier in St. Pölten

2016 Bericht Erich Racher

Was wird der Wettkampf bringen? ©Reinprecht

Kids holen sich beim NÖLV Megameeting einige Medaillen!

Zum Saisonstart am 16. April fand, zum wiederholten Male, das Erich Racher Gedenkturnier in St. Pölten statt. Mit weit über 400 Startern aus der NÖ Leichtathletikszene eine Megaevent. Auch wir trugen mit genau gezählten 30 (teilweise hypernervösen) youngsters unser Scherflein dazu bei. Im Programm hatten wir ein buntes Potpourri beginnend mit Robinson Cup Fröschen bis hin zu unseren wohlverdienten U18 Oldies.

Erfreulicherweise konnten sich einige unserer Kids doch auch auf dem Treppchen platzieren . . .

Emil U12 Hochsprung 1. Platz
Harish U12 Hochsprung und Sprint 3. Platz
Jakob U12 Vortex 2.Platz
Karina U14 Vortex 3. Platz
Benni U16 Hammer 3. Platz
Kevin U18 100m 3. Platz

Aber auch die restlichen Kids brachten teilweise tolle Leistungen zu Stande. Da waren viele neue PB dabei. Der Einsatz beim finalen 3x800m Furioso war vorbildhaft.

Überheblicherweise (auch das sollte erlaubt sein) muss man sagen - wie zu erwarten – wir sind nicht untergegangen.

Herzliche Gratulation an die Kids und an den Veranstalter, bitte weiter so . . .

. . . Nachsatz . . .

. . . die massive Konkurrenz zeigt schon ihre Wirkung. Die Kids sind mit Feuereifer dabei, Konkurrenz belebt das Geschäft. Dass unsere Kids diesen Trubel und den damit verbundenen Stress noch nicht gewohnt sind, ist klar. Aber das wird sich sicher ändern. Die Möglichkeiten dazu sind ja jetzt da.

Wenn man das Niveau der Leistungen unserer Kids betrachtet, so ist das um so mehr hervorzuheben, wenn man unsere aktuellen Trainingsmöglichkeiten ansieht. Mein Frustationspegel ist mittlerweile auf Anschlag, bedachtnehmend und objektiv betrachtet, mit welch einfachen Mitteln es möglich wäre (siehe St. Pölten die Kugelstossanlagen) hier Möglichkeiten zu schaffen. Mittlerweile laufe ich 3 Jahre lang, nur zu diesem Thema, einer Trainingsmöglichkeit nach. 

Wir sind, was die Menge betrifft, mit 90 Kindern auch in Niederösterreich, dem größten Leichtathletikland in der rotweißroten Welt eines der bevölkerungsreichsten Vereine, der Ausbildungsstand unser Betreuer ist vorbildhaft, die rackern sich stundenland und unentgeltlich in ihrer Freizeit ab, wir schaffen es auch immer wieder mit unseren Athleten bei Österr. Meisterschaften Erfolge zu erzielen, unsere Trainingsmöglichkeiten sind aber nach wie vor unbeschreiblich. Aber vielleicht sollten wir zu Fussballiballispielen anfangen, dass sich was tut.

Wie vielen Generationen an Kindern muß ich noch nachschauen und den verpassten Möglichkeiten nachtrauern, nur weil die Windmühlen wieder einmal gesiegt haben. 

Ergebnisse Erich Racher Gedenkturnier gibt er hier!

Ergebnisse Robinsoncup gibt es hier!

Fotos gibt es hier!

by jurkovic, 17. April 2016

NÖLV Landesmeisterschaft Straße in Hirtenberg

K1600 2016 Bericht LM Strasse Hirtenberg

Da ist sie, die erste NÖLV Urkunde! ©Mühlmann

Caro und Artur erlaufen sich die ersten NÖLV Urkunden und Cuppunkte!

Ein Tag kann ja ohne Probleme kein richtiger Tag sein . . . und so sollte es auch sein. Es fing schon bei der Anmeldung an, dass wir (Caro und ich) bei der Anmeldung eine Art Bestätigung abgeben sollten, von der keiner etwas wusste. Als endlich alles halbwegs geklärt war, gingen wir aufwärmen, währenddessen stellten wir fest, dass es in fast jedem Jahrgang vor uns kaum Starter gab.

Der Lauf begann um 10:15 Uhr. Caroline und ich waren beide ein bisschen angeschlagen aber wir entschieden uns, trotzdem zum Lauf anzutreten. Die Vegetation von Hirtenberg war schön aber in der prallen Sonne war es nicht wirklich angenehm zu laufen. Die Strecke ging über 5 km und meistens nur gerade aus und die einzigen „Wegweiser“ waren Polizisten und Pfeile am Boden. Die Hälfte der Strecke verlief, wie gesagt, auf offenem Feld und der Rest im Dorf neben der Justizanstalt und der Hauptstraße. Ich kam mit einer Zeit von 20 Minuten als 5. ins Ziel und Caroline mit 27 Minuten ebenfalls als 5. ins Ziel.

Ich hatte nur den Vorteil, dass ich einen „Laufpartner“ hatte, mit dem ich mich die ganze Zeit lang bekämpft habe. Am Ende hab ich ihn aber mit einem Zielsprint abgehängt und er ist nachher zu mir gekommen und hat sich bei mir bedankt, dass er ohne mich so eine Zeit nicht geschafft hätte (aber ich auch nicht ohne ihn). Das Glück hatte Caro nicht, aber dafür, dass sie leicht verletzt und alleine gelaufen ist hat sie sich, meiner Meinung nach, gut geschlagen.

Nach dem Lauf kam schon das 2. Problem, da waren einmal die Garderoben gefühlte 1 km vom Ziel weg, die Toiletten, die irgendwo versteckt waren und dann die Siegerehrung, wo wir am Anfang auch nicht wussten, wo die ist und dann gab es auch keine Ergebnisliste (oder sie war auch versteckt). Ernst wusste somit vor uns die Plätze. Lange Rede, kurzer Sinn, es war für mich ein wenig chaotisch, aber der Lauf an sich hat Spaß gemacht.

Die Ergebnisse gibt es hier!

by Artur Mühlmann, 4. April 2016